So läuft das MRT am Knie ab

Das Kniegelenk ist ein komplexes Gelenk im menschlichen Körper. Es fungiert wie ein Dreh-Scharnier-Gelenk und ermöglicht Beuge-, Streck- und leichte Drehbewegungen des Beines. Da die Knie ständig den Belastungen des eigenen Körpergewichts ausgesetzt sind, können bei plötzlichen, hektischen Bewegungen Verletzungen auftreten oder degenerative Veränderungen bei Übergewicht oder im fortgeschrittenen Alter.

Eine Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein bildgebendes Verfahren zur Erkennung von Auffälligkeiten, Entzündungsherden und Verletzungen im Körper. Das MRT des Knies soll im Speziellen Schäden und Verletzungen der verschiedenen Strukturen des Kniegelenks erkennen oder auszuschließen.

Eine Magnetresonanztomographie liefert exakte Darstellungen über das Aussehen des Kniegelenks. Die Aufnahmen der MRT sind für die medizinische Beurteilung des Knies deutlich besser geeignet als eine klassische Röntgenaufnahme oder eine Computertomographie. Zudem kommt die MRT des Knies gänzlich ohne belastende Röntgenstrahlen aus und ist damit eine äußerst schonende Untersuchungsmethode.

Was kann mit einer MRT am Knie beurteilen?

Mit der MRT des Knies lassen sich Verletzungen und Abnutzungserscheinungen beurteilen:

  • Menisken
  • Knorpel des Kniegelenks
  • Sehnen und Muskulatur
  • Bänder (zum Beispiel vorderes und hinteres Kreuzband, Innen- und Außenband)
  • Knochen (Kniescheibe, Oberschenkelknochen, Schien- und Wadenbein).

MRT Knie: Dauer und Ablauf

Die MRT des Knies ähnelt dem Ablauf anderer MRT-Untersuchungen. Der Unterschied bei der MRT des Knies besteht darin, dass der Patient nicht mit dem gesamten Körper in das MRT Gerät gefahren wird, sondern mit den Füßen voran nur bis zur Hüfte. Kopf und Oberkörper befinden sich während der gesamten Untersuchungsdauer außerhalb des Geräts. Deshalb ist die MRT des Knies gerade für Patienten mit Platzangst kein Problem. Die Untersuchung ist in der Regel nach etwa 20 Minuten beendet.

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MRT Knie – Kontrastmittel

Kontrastmittel sorgen dafür, dass sich die unterschiedlichen Gewebearten optisch besser voneinander abgrenzen lassen. Beispielsweise sehen sich Muskeln und Blutgefäße auf klassischen MRT Bildern recht ähnlich. Durch das Kontrastmittel lassen sie sich besser voneinander unterscheiden. Auch stechen Entzündungsherde oder Tumore so stärker hervor.

Der Radiologe verabreicht das Kontrastmittel kurz vor der MRT über die Armvene. Wird das Kontrastmittel nicht gut vertragen, so äußert sich das häufig in Form von allergischen Reaktionen, wie zum Beispiel Hustenreiz und eventuell Hautausschlag.

Für die MRT des Knies wird für gewöhnlich ein nicht jodhaltiges Kontrastmittel (makrozyklisches Gadolinium) eingesetzt. Dieses ist für den menschlichen Körper besonders gut verträglich.

MRT des Knies bei DiVo Care

Bei Ihnen liegt der Verdacht einer Knieverletzung vor und Sie wurden von Ihrem Hausarzt oder Ihrem Orthopäden zur Radiologie München überwiesen? Besuchen Sie doch gerne unsere Radiologische Praxis in München und lassen Sie das MRT Ihres Knies in unserem Hause durchführen. In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne eingehender zum Ablauf und zum Kontrastmittel. Wir freuen uns darauf, Ihnen weiterhelfen zu können!

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