MRT Platzangst – Gründe, Überwindung und Alternativen

Die MRT (Magnetresonanztomografie) ist ein hervorragendes Verfahren, um detaillierte Bilder von Organen und Weichteilgeweben zu erstellen und diese auf Auffälligkeiten hin zu untersuchen. Doch nicht jeder Patient ist von dieser Untersuchung begeistert.

Enge Röhre, laute Geräusche und keine Bewegung – so stellen sich viele die MRT vor und haben Bedenken dabei. Etwa 10-15 % Patienten bekommen im Rahmen dieser Untersuchung Platzangst. Wir zeigen Ihnen wie Sie Ihre Angstgefühle und Platzangst im MRT überwinden können.

MRT Platzangst – Gründe

Platzangst kann sich unterschiedlich manifestieren. Schweißausbrüche, Herzrasen und Panikattacken sind einige Symptome. Ausschlaggebend für die MRT Platzangst ist die Ungewissheit über eventuelle Ergebnisse sowie die beengten Platzverhältnisse innerhalb des Gerätes. Die relativ lauten Klopfgeräusche innerhalb der engen Röhre können die MRT Platzangst zusätzlich verstärken.

Die unangenehmen Geräusche entstehen durch Magnetspulen, die elektromagnetische Impulse erzeugen. Mit diesen Impulsen kann das Gerät detaillierte Bilder aus dem Inneren des Körpers erzeugen. Während der Untersuchung werden die Patienten mit Schallschutzmaßnahmen versorgt.

Man kann im Ernstfall die Untersuchung über einen Notfallknopf abbrechen. Jedoch können dann die detaillierten Aufnahmen, um eine Diagnose stellen zu können, fehlen.

Was kann ich gegen die Platzangst im MRT tun?

Auf Wunsch kann der Patient ein Beruhigungsmittel erhalten, welches sofort wirkt. In den allermeisten Fällen kann die Untersuchung dann problemlos durchgeführt werden.

Nach Verabreichung eines Beruhigungsmittel fühlt sich der Patient sich schnell "fit", jedoch soll man den restlichen Tag auf das Autofahren oder das Bedienen von Maschinen verzichten.

Beruhigend wirkt ebenfalls die Tatsache, dass die MRT jederzeit über einen Knopf in der Nähe des Patienten abgebrochen werden kann. Dieser Knopf ist nur für den Ausnahmefall gedacht und sollte nicht beim kleinsten Unwohlsein betätigt werden. Denn wird die Untersuchung abgebrochen, können die detaillierten Aufnahmen des Körpers nicht fertiggestellt werden. Eine ausführliche und meist wichtige Diagnose bleibt dann aus.

Alternative: Offenes MRT

Beim offenen MRT München liegen Sie wesentlich freier. Es handelt sich um ein halboffenes Gerät, das zu allen Seiten hin viel Platz bietet. So kann das Engegefühl gar nicht erst entstehen. Gegen die Geräusche hilft das Tragen von Kopfhörern oder Ohrstöpseln.

Der Patient hat während der gesamten Untersuchungszeit Sichtkontakt zum medizinischen Team, das die Untersuchung hinter einer Glasscheibe überwacht.

Da man mehr Platz und Sichtweite hat, bekommt man seltener Angstgefühle und kann das wichtige MRT ohne Platzangst durchführen lassen.

MRT Platzangst – Fazit

Im röhrenförmigen, relativ engen Kernspintomographen kann durchaus ein beklemmendes Gefühl entstehen. Menschen die ohnehin an Platzangst leiden, meiden das MRT meist gänzlich. Es gibt jedoch verschiedene Wege mit der MRT – Platzangst umzugehen und die Untersuchung dennoch problemlos durchzuführen. Eine hervorragende Alternative stellt das offene MRT dar. Das Gerät ist nicht komplett geschlossen und viel breiter, sodass man generell mehr Platz hat.

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